MOKI

 

 

Mein Logbuch gegen den Krebs


Was ist "ein Krebs"? Wieso wird in meinem Kopf herumgebohrt? Wieso muss ich schon wieder ins Spital, ich hab' doch Angst? Kommt mein Krebs wieder zurück?

 

Wenn an Krebs erkrankte Kinder diese Fragen stellen, stoßen alle Beteiligten sehr schnell an ihre Grenzen. Zu der lebensbedrohenden Krankheit kommen noch Angst, Verzweiflung, Wut und Widerstand, weil die Kleinen nicht wissen, was mit ihnen passiert. Dabei wäre es gerade jetzt so wichtig, alle Kräfte für den Kampf gegen die Krankheit zu bündeln.

 

Ein junges, engagiertes Team von PsychologInnen der pädiatrischen Neuroonkologie am AKH Wien widmet sich speziell der herausfordernden Aufgabe, Kindern und Jugendlichen "ihre Krankheit" und die damit verbundenen Folgen zu erklären. Das Psychosoziale Team betreut und begleitet Kinder mit Hirntumoren. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht Angstreduktion durch gezielte Aufklärung, der Umgang mit den emotionalen Konsequenzen der Krebserkrankung sowie das Erreichen einer möglichst hohen Lebensqualität vor, während und nach der Behandlung sowie die Prävention von psychischen Folgeerscheinungen.

 

Wie funktioniert "Mein Logbuch"?

 

Das Projekt „Mein Logbuch“ stellt einen praktischen Leitfaden in der Aufklärung und Informationsvermittlung der eigenen Erkrankung und den notwendigen medizinischen Behandlungen/Prozeduren (z.B. Umgang mit einer fremden und ängstigenden Umgebung, Diagnoseschock, Vorbereitung auf Chemo- und/ oder Strahlentherapie, Vorbereitung auf MRT-Untersuchungen, Umgang mit langen Isolationszeiten, etc.) dar.

 

In Form von Arbeitsheften werden Informationen standardisiert und dennoch individuell an die Situation angepasst vermittelt.

 

 

 

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Logbuch

 

 

Jedes Kind erhält eine individuelle Dokumentation seiner Geschichte und arbeitet aktiv bei der Bewältigung seiner Krankheit mit. Zudem werden Kinder und Jugendliche für Gespräche mit dem Ärzte- und Pflegeteam gestärkt. In den Arbeitsheften werden Schnittstellen für die interdisziplinäre Behandlung ermöglicht, sodass das gesamte multidisziplinäre Behandlungsteam in die Kommunikation involviert ist.

 

Das Projekt "Mein Logbuch – ich kenne mich aus mit Krebs" finanziert sich überwiegend aus Spendengeldern. In Kooperation mit der Allianz Vorsorgekasse AG unterstützt Mission Hoffnung "Mein Logbuch mit € 17.500,-.